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Startseite/Alle Studien/1. Mose 1,11–31
✳Bibeltext und Erklärung

1. Mose 1,11–31 — Leben und Gottes Ebenbild

Pflanzen, Himmelslichter, Tiere und Menschen werden beschrieben. Die Würde des Menschen steht dabei neben seiner Verantwortung.

1. Mose 1,11–3110 MINSCRIPTURE & GRACE

Aus urheberrechtlichen Gründen werden die Bibelstellen angegeben und nicht ganze geschützte Übersetzungen abgedruckt.

Redaktioneller Hinweis: Dieser Text folgt den koreanischen Studiennotizen des Autors. Eine natürliche deutsche Formulierung darf seine Aussagen nicht verändern.
01 ──────── 1. Mose 1,11–31

Verse 11–19: Pflanzen und Lichter

Die Formulierung „nach ihrer Art“ enthält das hebräische min; sie entspricht nicht zwingend den Kategorien moderner Biologie. Die Himmelslichter ordnen Zeiten, Tage und Jahre. Aus den „Zeichen“ in diesem Zusammenhang folgt keine Bestätigung der Astrologie.

Zwischen den ersten drei und den folgenden drei Tagen bestehen erzählerische Entsprechungen. Ob diese Anlage jede zeitliche Frage entscheidet, kann aus der Struktur allein nicht abgeleitet werden.

02 ──────── 1. Mose 1,11–31

Verse 20–25: Lebendige Geschöpfe

Nephesch chajja bezeichnet ein lebendes Wesen und wird auch für Tiere gebraucht. Tanninim nennt große Meerestiere; die Identifizierung mit genau einer heutigen Tierart ist unbegründet.

Gott segnet die Tiere noch vor der Erschaffung des Menschen. Ihr Wert wird nicht auf ihren Nutzen als menschliche Ressource reduziert.

03 ──────── 1. Mose 1,11–31

Verse 26–27: Mann und Frau als Ebenbild

Das göttliche „Lasst uns“ wurde unterschiedlich gedeutet, etwa mit Blick auf einen himmlischen Rat oder aus späterer christlicher trinitarischer Perspektive. Ein einzelnes Pronomen erklärt jedoch nicht die ganze Trinitätslehre.

Zelem und demut sprechen von Bild und Ähnlichkeit. Beide Geschlechter sind gleichermaßen Träger dieser Würde und tragen Verantwortung vor Gott.

04 ──────── 1. Mose 1,11–31

Verse 28–31: Herrschaft als Auftrag

Die Worte für Unterwerfen und Herrschen sind stark, doch die Autorität wird vom Schöpfer anvertraut. Zusammen mit dem Auftrag, den Garten zu bearbeiten und zu bewahren (2,15), ist sie kein Freibrief zur rücksichtslosen Ausbeutung.

Der Segen der Fruchtbarkeit ist keine Aufforderung, jedem einzelnen Menschen Kinder aufzuzwingen. Am Schluss erklärt Gott die Gesamtheit des Geschaffenen für sehr gut.

Zusammenfassung

Das Ebenbild Gottes begründet Würde und einen verantwortlichen Umgang mit anderen Lebewesen.

Glaube und Alltag

Fragen zum Nachdenken

Diese Fragen sind keine erfundenen persönlichen Erfahrungen des Autors.

01Nutze ich die mir anvertraute Macht zum Bewahren oder nur zu meinem Vorteil?

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